Diese Seite richtet sich an Nutzer:innen, die mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Sounds in ihren Videos wünschen.
Nachfolgend findest Du Informationen zu:
Zusätzliche Musikblöcke
Kompatibilität
Kontrast
Übergänge
Zusätzlich zu den bereits sofort nutzbaren Musikblöcken stehen auch organische und elektronische Musikblöcke zur sofortigen Verwendung bereit.
Organisch
Schafft Raum und bleibt im Hintergrund
Wird verwendet, wenn Klarheit und Fokus gefragt sind, beispielsweise in Interviews oder dialogorientierten Szenen
Enthält Ambient-Texturen, SFX-basierte Tracks oder subtile Geräuschschichten
Elektronisch
Aufmerksamkeit erregen, Energie erzeugen und die Handlung vorantreiben
Wird verwendet, um Bewegung, Übergänge oder Schlüsselmomente hervorzuheben
Enthält rhythmische Strukturen, Melodien und eine aktivere musikalische Bewegung
Bei der Kombination verschiedener Titel müssen Tempo und Harmonie kompatibel sein
Passe BPM und Tonart an, um fließende Übergänge und ein stimmiges Hörerlebnis sicherzustellen
Vermeide Musik, die stilistisch nicht zu ZEISS passt, wie beispielsweise Heavy Metal, Folk oder Country
Passe das tonale Gerüst nach Möglichkeit an das Audio-Logo in F-Dur an, um Konsistenz sicherzustellen
Kontrast spielt eine zentrale Rolle in der markengerechten Kommunikation. Kontraste im Sound sollten stets das Geschehen auf dem Bildschirm unterstreichen
In markenorientierten Formaten wie Imagefilmen können Kontraste stärker sein und häufiger auftreten
In eher erzählerischen oder dialoglastigen Formaten wie Dokumentationen oder Tutorials solltest Du sanftere Kontraste verwenden und deren Häufigkeit reduzieren
Stelle sicher, dass der Sound stets auf visuelle Veränderungen abgestimmt ist: Schnellere Schnitte ermöglichen einen stärkeren Kontrast, während langsamere Formate mehr Zurückhaltung erfordern
Führe Kontraste nur ein, wenn es eine deutliche Veränderung im Bild oder in der Szene gibt, beispielsweise durch einen Wechsel der Instrumentierung, des Spielstils, der Dynamik oder des Frequenzbereichs
Vermeide kontrastierende Klänge bei gleichbleibendem Bildmaterial
Verwende Kontraste angemessen, nicht übermäßig, um Unruhe zu vermeiden
Wenn Du Deine eigene Musik komponierst, nutze Instrumentierung, Dynamik und Klangfarbe, um Kontraste zu schaffen.
Instrumentierung
Kontrast entsteht durch funktionale Rollen: Pads schaffen einen stabilen, atmosphärischen Raum, während Schlagzeug, Bass und Leads Rhythmus, Bewegung und Fokus einbringen
Ein besonderes Augenmerk auf Frequenz und Artikulation sorgt für Klarheit und Prägnanz
Dynamik
Kontrast wird durch Energie erzeugt
Atmosphärische Schichten bleiben lang anhaltend und zurückhaltend, während dynamische Elemente Rhythmus, Dichte und Entwicklung hinzufügen
Kontrollierte Übergänge leiten den Zuhörer
Klangfarbe
Kontrast wird durch den Klangcharakter definiert: Organische Klangfarben sorgen für Abwechslung und Wärme, elektronische Klangfarben bieten Präzision und Klarheit
Das Zusammenspiel von organischen und elektronischen Klangfarben schafft eine klare klangliche Identität und Spannung
Übergangseffekte unterstützen visuelle Veränderungen wie Schnitte, Überblendungen und Text-Einblendungen. Der Sound sollte stets zu den visuellen Übergängen passen
Ein Soundeffekt kann auch starke visuelle Aktionen wie einen Zoom unterstützen
Wenn das Bildmaterial subtil oder kontinuierlich ist, verwende stattdessen sanftere Übergänge oder Überblendungen
Harte Schnitte im Bild sollten durch klare akustische Schnitte widergespiegelt werden
Verwende keine zusätzlichen Übergangseffekte, wenn diese nicht zum Inhalt Deines Videos passen. Hier gilt: Weniger ist mehr.



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